Immobilien in Spanien

 

Länderinformation und Immobilienerwerb in Spanien

Spanien: drittgrößtes Land Europas. Es befindet sich auf der Iberischen Halbinsel im Südwesten von Europa. Besonders beliebt sind die Inseln Mallorca und Ibiza.

Einwohner: ca. 43,04 Millionen

Klima: zwischen gemäßigt im Norden bis schwül und trocken im Süden. Von April bis Oktober sind die besten Reisezeitmonate, da es besonders warm ist und die Niederschläge gering. Im Hochsommer Juli / August bis auf über 30 Grad warm.  Die Wintermonate können in Spanien recht kalt werden, die Temperaturen sinken schon mal bis auf minus 15 Grad. Die jährlichen Niederschlagsmengen liegen bei 300 mm im Norden und rund 500 mm im Süden von Spanien.

Landschaft: Festland spaltet sich in das zentrale Hochland, in Beckenlandschaften, in verschiedene Küstenbereiche sowie in die angrenzenden Gebirge. Das Kerngebiet ist die Meseta, hierbei handelt es sich um eine abgerundete Hochebene, in dessen Mittelpunkt sich die Hauptstadt Madrid befindet.  Die Meseta verteilt sich über rund drei Viertel der Landesfläche und einige Gebirge durchziehen es westöstlich des Grund und Boden. Das Pico de Almanzor zählt zu den beträchtlichsten Massiv mit einer Höhe von 2592 Metern. Eine besonderes Merkmal des iberischen Naturraums sind die Riasküsten, die hauptsächlich in Galicien existieren. Im Süden von Spanien gedeihen besonders Olivenbäume, Korkeichen, Dattelpalmen und Feigenkakteen. In den Nationalparks findet man Luchse, Wölfe, Steppenböcke und Gämse. Schlangen, Echsen, Flamingos und Störche tummeln sich im ganzen Lande. Im Wasser Sardinen, Thunfische und Schalentieren.

Costa Blanca: Ihren Namen verdankt die Küste einerseits den traditionell weiß gestrichenen Häusern, andererseits aber auch den starken Lichtverhältnissen, die den Sand weiß überstrahlt erscheinen lassen. Dieser Gegensatz zwischen blauem Meer und weißer Küste wird auch dargestellt in der blau-weißen Flagge der Provinz Alicante ("Stadt des Lichts"), zu der die Costa Blanca gehört. Sie wird deshalb manchmal auch als "Golf von Alicante" bezeichnet. Die Costa Blanca ist wegen ihres milden mediterranen Klimas ein beliebtes Ferienziel von Touristen aus Spanien und ganz Europa. Seit den 50er Jahren haben sich viele Deutsche in diesem Teil Spaniens angesiedelt.

Dénia liegt am nördlichen Ende der Provinz Alicante, in einem Gebiet, wo ein warmes und sonniges Klima mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 20° herrscht. Dénia hebt sich ab von anderen Orten Streifzügen der Schönheit seiner Strände und auch durch seinen urigen Stadtkern, der von der Burg majestätisch überragt wird, ebenso wegen dem Berg Montgó, der mit dem umliegenden Zu Lande zum Naturpark erklärt wurde, der stellenweise nur wenige Meter vom Meer entfernt ist, wegen dem Kommen und Gehen der Fischerboote, die den Tagesablauf im Hafen strukturieren und Dénia mit dem Besten, was das Meer zu bieten hat, versorgen und die Stadt zu einer gastronomischen Hochburg machen.

Mallorca: ist die größte Insel der Balearen-Gruppe, die zusammen mit den Pityusen als spanische Region eine autonome Gemeinschaft innerhalb des spanischen Staates bildet. Die Hauptstadt ist Palma. Amtssprachen sind katalanisch und spanisch. Mallorca genießt ein gemäßigtes subtropisches Klima mit durchschnittlich 7,9 Sonnenstunden am Tag und durchschnittlichen Niederschlagsmengen (1400 Millimeter im Norden, 400 Millimeter im Süden). Die kurzen Winter sind bedingt durch die Insellage mild und feucht. In seltenen Fällen kann es allerdings auch zu Schneefällen, vornehmlich in den Bergen, kommen. In den Sommermonaten hingegen regnet es kaum. Die Temperaturen im Inselinneren können dann bis über 40°C steigen.Ab Ende August sind kurze starke Regenfälle begleitet durch Sturm und Gewitter möglich, wodurch der Oktober statistisch der niederschlagsreichste Monat des Jahres ist. Das kann bis zu örtlichen Überschwemmungen führen, wenn die Torrents die Wassermengen nicht mehr aufnehmen und ins Meer ableiten können.Ende Dezember bis in den Januar sind windstille, milde Wetterlagen, die sogenannten calmes, häufig. Die kleinen Sommer führen schon im Januar zur Mandelblüte, was der Insel im Gegensatz zur ausgetrockneten Landschaft im Sommer ein völlig anderes Aussehen gibt.

Teneriffa: ist die größte der Kanarischen Inseln und gehört zu Spanien. Die Insel ist etwa 80 Kilometer lang, bis zu 50 Kilometer breit und hat eine Fläche von 2.034,38 Quadratkilometern. Teneriffa ist eine Vulkaninsel. Sie liegt vor der Küste Marokkos und der Westsahara und ist rund 1.300 Kilometer vom spanischen Festland entfernt. Das Klima ist ausgeglichen. Teneriffa besitzt wie alle anderen Inseln des Kanarenarchipels ganzjährig milde Temperaturen auf Grund der südlich der Rossbreiten entstehenden Nordost-Passatwinde. Diese tropischen Fallwinde sind auch für das sog. Azorenhoch verantwortlich, das sich im Winter über Madeira befindet, im Sommer jedoch weiter nach Norden zu den Azoren wandert. Besonders tagsüber steigt die mit Meereswasser gesättigte Luft am Teidemassiv hinauf. Es bilden sich in etwa 1.000 bis 1.500 Meter Höhe Wolken, die beim Kontakt mit den dortigen Lorbeer- und Kiefernwäldern zu feinem Nieselregen kondensieren. Dieser Umstand bringt in den sonst ausgesprochen trockenen Sommermonaten der Landwirtschaft auf der Nordseite der Insel entscheidende Vorteile. Teilweise können auch Hochtemperaturphasen mit mehr als 35 Grad auftreten.

Immobilienkauf: Ferienimmobilien in Spanien sind besonders begehrt. Mildes Klima, gute Infrastruktur, herrliche Landschaften haben die Nachfrage immer weiter steigen lassen. In den letzten Jahren haben die Preise kräftig angezogen. Mündliche Vereinbarungen oder ein Vertrag auf einem Schmierzettel sind ohne notarielle Beurkundung rechtskräftig. Wer es sich dann anders überlegt, kann zu Schadenersatz verpflichtet werden. Preis und Kaufbedingungen sollten deshalb mit Bedacht und unter Zeugen ausgehandelt werden. Vor Vertragsunterzeichnung müssen unbedingt die Eigentumsverhältnisse überprüft werden. Beurkundende Notare müssen diese nach spanischem Recht vorlegen. Lassen Sie sich nachweisen, dass der Verkäufer in den vergangenen 5 Jahren die Grundsteuer gezahlt hat. Bei Eigentumswohnungen überprüfen Sie bitte, ob der bisherige Eigentümer die Kosten der Hausverwaltung immer gezahlt hat. Eine spanische Besonderheit ist die Wertzuwachssteuer. Diese trägt üblicherweise der Verkäufer. Achten Sie auf vertragliche Regelungen. Überprüfen Sie auch, ob für das Objekt eine Baugenehmigung vorliegt. Bei Vertragsunterzeichnung ist eine Anzahlung von 5 -10 % des Kaufpreises üblich.

Kosten: 1 % Urkundensteuer, 7 % Grunderwerbsteuer (Gebrauchtimmobilien) bzw. Mehrwertsteuer (Neubauten), 1,5 Prozent für Notar und Grundbucheintrag.

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